Häuslicher Pflegedienst Hartl
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Standard "Krankenhauseinweisung"

 

Definition:

 

Die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Kunde stehen im Mittelpunkt unseres Handelns. Die Krankenhauseinweisung muss daher für den Kunde so schonend und stressfrei wie möglich ablaufen. Dafür ist eine lückenlose Kooperation zwischen Pflegeeinrichtung und Krankenhaus unverzichtbar.

 

Standard "Krankenhauseinweisung"
 
Grundsätze:
  • Die Entscheidung, ob ein Kunde in ein Krankenhaus eingewiesen werden muss, wird stets von einem Arzt getroffen (Hausarzt, Notarzt, Facharzt usw.)
  • Insbesondere bei einer unerwarteten Krankenhauseinweisung, etwa in Folge eines Unfalls, müssen die Pflegekräfte besonnen und professionell handeln.
  • Wichtige Unterlagen (Krankenversichertenkarte, Pflegeüberleitungsbogen, sowie Medikamente für einen kompletten Tag) müssen bei Krankenhauseinweisung mitgegeben werden.
  • Kunden und deren Angehörige sollten durch die Krankenhauseinweisung so wenig wie möglich beunruhigt werden.
Ziele:
  • Dem Krankenhauspersonal stehen alle wichtigen Dokumente und Informationen zur Verfügung.
  • Der Kunde verfügt im Krankenhaus über alle wichtigen Gegenstände (Pflegehilfsmittel, Toilettenartikel usw.), die seinen Aufenthalt so angenehm wie möglich gestalten.
  • Alle Funktionsbereiche der Pflegeeinrichtung (Pflegebereich, Hauswirtschaft und Verwaltung) werden über die Krankenhauseinweisung informiert und können alle daraus resultierenden organisatorischen Maßnahmen treffen.
Vorbereitung:
  • Unsere Pflegekräfte werden regelmäßig zum korrekten Ablauf einer Krankenhauseinweisung geschult.
  • Alle Dokumente werden stets zeitnah und lückenlos geführt, damit alle Informationen jederzeit verfügbar sind.
Durchführung:
  • Die Bekleidung des Kunden wird gerichtet.
  • Bis zur Übergabe des Kunden an das Krankenwagenpersonal wird dieser von einer Pflegekraft (ideal Bezugspflegekraft) begleitet.
  Folgende Dokumente und Utensilien werden zusammengestellt und dem Kunde mitgegeben:
  • ggf. Einweisung des behandelnden Arztes
  • Krankenversicherungskarte und ggf. Zusatzversicherungsnachweise
  • Allergiepass (falls vorhanden)
  • Schrittmacherpass (falls vorhanden)
  • Patientenverfügung (falls vorhanden)
  • Diabetespass (falls vorhanden)
  • wichtige Berichte des Hausarztes oder Unterlagen aus früheren Krankenhausaufenthalten (also: vorhandene Röntgenbilder, Aufnahmen vom Kernspin- bzw. Computertomograph, Laborwerte, EKG)
  • Kopie des Pflegeberichtes
nach oben nach oben Utensilien:
  • Vorrat wichtiger Medikamente
  • Schlafanzug/Nachthemd; Bademantel
  • Hausschuhe mit rutschfester Sohle
  • Unterwäsche, Socken, bequeme Oberbekleidung
  • Handtücher, Waschlappen, Seife, Zahnbürste und Zahnpasta bzw. Reinigungsmittel für die "Dritten Zähne"
  • Kamm/Bürste, Rasierer, Kosmetika, Deodorant, Nagelschere und -feile
  • Brille mit Etui
  • Papier und Stift (für Fragen)
  • Kleingeld (u.a. für Krankenhaus- Chipkarte zum Telefonieren)
  • Wecker
  • Bücher/Zeitschriften, Fernsehzeitschrift
  Folgende Daten werden im Überleitungsbogen ermittelt und für das Krankenhaus zusammenstellt:
  • letzter Stuhlgang
  • DK-Größe und letzter Wechsel
  • Name und Telefonnummer des behandelnden Hausarztes
  • Name und Telefonnummer der behandelnden Fachärzte
  • Name und Telefonnummer der Angehörigen
  • ggf. Name, Telefonnummer und Kompetenzen des Betreuers
  • ggf. Ernährungsplan (PEG) und Infusionsplan
  • Hilfebedarf des Kunden in den einzelnen AEDL
  • Übersicht über regelmäßig einzunehmende Medikamente
  Folgende Funktionsbereiche und externe Partner werden informiert:
  • Pflegedienstleitung
  • Angehörige
  • Betreuer
  • Hausarzt
Nachbereitung:
  • Alle bei der Krankenhauseinweisung aufgetretenen Probleme werden dokumentiert und im nächsten Teamgespräch diskutiert.
  • Alle Pflegekräfte werden bei der Übergabe über die Krankenhauseinweisung informiert.
  • Alle Wertgegenstände des Kunden werden erfasst und gesichert.
  • Ggf: Die Versorgung der Haustiere wird sichergestellt.
  • Das Zimmer des Kunden wird gereinigt und das Bett frisch bezogen.
  • Die Krankenhauseinweisung wird genau dokumentiert.
  • Der Kunde erhält - sofern möglich - nach einigen Tagen Besuch durch die Bezugpflegekraft.
Dokumente:
  • Überleitungsbogen
Qualifikation / Verantwortlichkeit:
  • alle Pflegekräfte
 
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